HANDWERKSKUNST!

Wie man eine Tätowierung sticht

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Dokumentation

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 45 Minuten
  • Regie: Daniel Richter
  • Sender: SWR

Produktion

  • EIKON Media Stuttgart
  • Produktionsjahr: 2019
  • Produzent: Christian Drewing

Kontakt

  • Christian Drewing
  • EIKON Media GmbH
    Niederlassung Stuttgart
    Talstrasse 41
    70188 Stuttgart
  • Tel. 0711-2483455
  • drewing@eikon-film.de

Eine EIKON Media Produktion im Auftrag des SWR

Tätowieren scheint eine Modeerscheinung zu sein, dabei hat dieses künstlerische Handwerk eine uralte Tradition. Schön Ötzi, der Mann aus dem Eis war tätowiert, auch in Japan und Polynesien haben Tattoos eine lange Tradition. Heute sind es vor allem junge Menschen, die sich die unterschiedlichsten Motive in die Haut stechen lassen. Die Hälfte aller Frauen in Deutschland, im Alter zwischen 25 und 34, sind heute tätowiert

Das Tätowierstudio "Mommy i´m sorry" in Stuttgart steht für hochwertige Tattoos und arbeitet mit der IHK zusammen, um das Image des Tätowierens zu verbessern. Denn oft denken viele bei der Körperkunst immer noch zuerst an Rocker oder Seefahrer.

Die Tätowierkünstlerin Ann-So, sticht hier im sogenannten Dotwork-Stil, bei dem mit einzelnen, sehr dünnen Nadeln gearbeitet wird. Erst durch eine immense Zahl von feinsten Punkten entstehen hier Umrisse und Schattierungen auf der Haut. Der kleine Vogel aus der Vorlage, wirkt so ganz langsam lebendig. Rund vier Stunden dauert die eigentliche Prozedur. Davor berät Ann-So die Kundin und zeichnet das Motiv. Aus der Vorlage wird dann eine Blaupause, eine Kopie der Umrisse, die dann auf die Haut übertragen wird. Hygiene, die richtige Farbe, die optimale Stelle am Körper, die Wahl der Nadeln und die richtige Tiefe, in die die Farbe in die Hautschichten eingebracht wird, all das muss perfekt sein, damit das Motiv auch zur Geltung kommt und die Kundin zufrieden ist.

Der Film zeigt dabei nicht nur die Technik des Tätowierens und die unterschiedlichen Arten von Tattoos, sondern geht auch auf die ehemalige und heutige kulturelle Bedeutung ein.

  • RegieDaniel Richter
  • KameraInci Richter, Steffen Bohnert
  • SchnittAndre Sokolowski
  • TonPatrick Müller
  • ProduktionsleitungHelene Friedl
  • ProduzentChristian Drewing
  • RedaktionMia Funk (SWR)